Dresden: Transaktionsvolumen bei Anlageimmobilien auf Rekordniveau

Dresden: Anstieg der Bestandsmieten lässt Attraktivität von Anlageimmobilien weiter steigen. #WoPoDD

Wohn- und Geschäftshäuser Marktreport 2016/17 Dresden
https://www.engelvoelkers.com/wp-content/uploads/2016/07/Dresden_WGH_2016-2017_Web.pdf:

„Der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Dresden war im Jahr 2015 von einer hohen Nachfrage und steigenden
Kaufpreisen geprägt. …

Der überwiegende Handel fand sowohl für Mehrfamilienhäuser als auch für Wohn- und Geschäftshäuser in zentralen Stadtteilen wie Neustadt, Pieschen und Löbtau statt. Diese Lagen sind für Investoren aufgrund der gut sanierten Altbausubstanz, der hohen Wohnraumnachfrage sowie des hier zu erwartenden ansteigenden Mietniveaus attraktiv. Demgegenüber steht ein nennenswerter Bestand an Anlageimmobilien, die zuletzt nach der Wiedervereinigung saniert worden sind. Dort müssen teils aufwendige Modernisierungsmaßnahmen an der Fassade oder in den Wohnungen erfolgen. …

Die anhaltend hohe Wohnraumnachfrage sowie die vielen Sanierungsmaßnahmen führen zu einem Anstieg der Bestandsmieten, was die Attraktivität von Anlageimmobilien in Dresden weiter steigen lässt. … .“

https://www.property-magazine.de/dresden-transaktionsvolumen-bei-anlageimmobilien-auf-rekordniveau-76380.html Quelle: Der Markt für Anlageimmobilien ist in Dresden weiter auf Rekordkurs. Aufgrund der dynamischen Nachfrage erwartet Engel & Völkers Commercial für das Jahr 2016 einen Anstieg …

Sieben Monate nach Besetzung – Wagenplatz „Anna Ecke“ in Plagwitz erhält Mietvertrag für fünf Jahre – LVZ – Leipziger Volkszeitung

Leipzig-#Plagwitz: #Wagenplatz „Anna Ecke“ erhält Mietvertrag für fünf Jahre

LVZ Leipziger Volkszeitung: „Im Dezember hatte das Wagenplatz-Kollektiv „Gerädert“ ein Gelände nahe der Baumwollspinnerei besetzt, nach einer Räumungsaufforderung verließen sie die Fläche im Januar wieder. Nun haben sie mit der Stadt einen Mietvertrag über fünf Jahre abgeschlossen. …

In einem vor dem Wagenplatz ausgehängtem Schreiben weist zudem Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) die Nachbarn von „Anna Ecke“ darauf hin, dass Bedenken und Vorbehalte zu Unrecht bestünden. „Wenn auch diese Wohnform nicht typisch für das Leben in einer Großstadt wie Leipzig ist, bitte ich Sie, Leipzig auch an dieser Stelle zu einem Ort der Vielfalt und Lebendigkeit werden zu lassen.“

In der Messestadt gibt es derzeit rund ein Dutzend Wagenplätze, die sich über das ganze Stadtgebiet verteilen.“

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Wagenplatz-Anna-Ecke-in-Plagwitz-erhaelt-Mietvertrag-fuer-fuenf-Jahre Quelle: Im Dezember hatte das Wagenplatz-Kollektiv „Gerädert“ ein Gelände nahe der Baumwollspinnerei besetzt, nach einer Räumungsaufforderung verließen sie die Fläch…

Viele Länder noch unentschieden über Wohnortzwang für Flüchtlinge

Schland: Viele Bundesländer noch unentschieden über #Wohnsitzauflage für Geflüchtete

evangelisch.de: „In sieben Ländern gibt es noch keine Entscheidung darüber, ob den Schutzsuchenden zur Vermeidung von Ghettobildung ein Wohnsitz vorgeschrieben werden soll. Das hat eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) ergeben. Erst drei Bundesländer sind entschieden, den Wohnortzwang anzuwenden. …

Alle fünf ostdeutschen Flächenländer sowie Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind noch unentschieden, ob sie den Wohnsitzzwang noch näher eingrenzen. Fest entschlossen, die Wohnsitzzuweisung umzusetzen, sind Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und das Saarland. … .“

https://www.evangelisch.de/inhalte/136946/30-07-2016/viele-laender-noch-unentschieden-ueber-wohnortzwang-fuer-fluechtlinge Quelle: Der Wohnsitzzwang für Flüchtlinge gehörte zu den umstrittensten Punkten im Integrationsgesetz. Die Auflage soll Ghettobildung in Großstädten verhindern. Viele Bundesländer sind aber noch unentschlossen, ob sie die Regelung umsetzen wollen.

Sozialer Wohnungsbau in MV: Grüne beklagen geringe Hilfen

Mecklenburg-Vorpommern: Grüne fordern mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau

FOCUS Online: „Während das Land Brandenburg 100 Millionen Euro dafür bereitstelle, leite die rot-schwarze Regierung in Schwerin lediglich die Bundesmittel für die Schaffung von Sozialwohnungen in Höhe von 12,5 Millionen Euro weiter. „Damit ließen sich nicht einmal 300 neue Sozialwohnungen bauen – ein Bedarf, den allein die Hansestadt Rostock aufweist“, erklärte Grünen- Fraktionschef Jürgen Suhr am Donnerstag in Schwerin. Die Landesregierung müsse den sozialen Wohnungsbau angesichts wachsender Nachfrage nach preiswertem Wohnraum als Gemeinschaftsaufgabe wahrnehmen und auch Landesmittel einsetzen. „Das Geld ist vorhanden, denn das Land hat im Sondervermögen Wohnraumförderung M-V bereits 57 Millionen Euro angespart“, sagte Suhr. … .

Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern, Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern

http://www.focus.de/regional/schwerin/wohnungspolitik-sozialer-wohnungsbau-in-mv-gruene-beklagen-geringe-hilfen_id_5772015.html Quelle: Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern fordern mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau.

Warum die Jungen den ländlichen Raum meiden

Warum die Jungen den ländlichen Raum meiden. Gründe für #Landflucht und #Schwarmstädte

Bayerische Staatszeitung: „Das Deutsche Jugendinstitut untersucht im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstmals bundesweit die Ursachen

Landflucht hat nicht nur etwas mit fehlenden Jobs zu tun – sondern, gerade bei jungen Menschen, auch oft mit der fehlenden Attraktivität des Lebensumfelds. In einer bundesweiten Studie, an der mit Wunsiedel im Fichtelgebirge auch ein bayerischer Landkreis beteiligt war, erforschte das Deutsche Jugendinstitut die Gründe. …

Die Gründe, warum vor allem Jugendliche zwischen 18 und 22 Jahren ihre Heimat verlassen, sind vielfältig: Neben schlechten Ausbildungs- und Jobperspektiven sowie drohender Arbeitslosigkeit spielen auch die eingeschränkte Mobilität, verkrustete Strukturen in den Gemeinden, fehlende politische Mitspracherechte sowie die nicht vorhandene digitale Erreichbarkeit eine Rolle für die Landflucht. … .“

http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/kommunales/detailansicht-kommunales/artikel/warum-die-jungen-den-laendlichen-raum-meiden.html Quelle: Landflucht hat nicht nur etwas mit fehlenden Jobs zu tun – sondern, gerade bei jungen Menschen, auch oft mit der fehlenden Attraktivität des Lebensumfelds. In einer bundesweiten Studie, an der mit Wunsiedel im Fichtelgebirge auch ein bayerischer Landkreis beteiligt war, erforschte das Deutsche Jugen…

Zu viel Abriss – Zu wenige Sozialwohnungen – Linke kritisieren Städtebau in Sachsen – LVZ – Leipziger Volkszeitung

Sachsen: Zu viel Abriss, zu wenige #Sozialwohnungen. Linke kritisieren Städtebau. #WoPoLE #WoPoDD

LVZ Leipziger Volkszeitung: „Sorgt der geförderte Rückbau leerstehender Wohnungen für ein knappes Angebot bei Sozialwohnungen? Die Linken meinen, ja. Die Regierung sieht das naturgemäß anders und verweist auf ein niedriges Mietniveau in Sachsen.

Die Linken haben eine Mängelliste für den sächsischen Städtebau erstellt. «Sachsen verteidigt seinen Meistertitel im Abriss und behält die rote Laterne im Neubau sozialer Wohnungen», erklärte die Bundestagsabgeordnete Caren Lay am Donnerstag in der «Sächsischen Zeitung». Es sei zwar unstrittig, dass in Städten wie Hoyerswerda der Abriss von Wohnungen sinnvoll sein kann. Generell stimme aber das Verhältnis von Abriss und Neubau nicht.

In Dresden, Leipzig und dem jeweiligen Umland müssten dringend bezahlbare Wohnungen entstehen. «Der Freistaat muss jetzt in der Wohnungspolitik umschwenken, damit Wohnen in Sachsen bezahlbar bleibt.» … .“

http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/News/Zu-wenige-Sozialwohnungen-Linke-kritisieren-Staedtebau-in-Sachsen Quelle: Sorgt der geförderte Rückbau leerstehender Wohnungen für ein knappes Angebot bei Sozialohnungen? Die Linken meinen, ja. Die Regierung sieht das naturgemäß an…

Caren Lay

Sachsen: Nirgendwo in Ostdeutschland verschwanden so viele Wohnungen mit öffentlicher Förderung wie im Freistaat.

szonline: „In Berlin waren es null, in Sachsen 13 961: So viele Wohnungen sind im Freistaat zwischen 2012 und 2015 mithilfe staatlicher Förderung abgerissen worden. Damit liegt Sachsen an der Spitze im Osten – vor Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen. …

„Sachsen verteidigt seinen Meistertitel im Abriss und behält die rote Laterne im Neubau sozialer Wohnungen“, kritisiert Lay, die auch Vizechefin der Linksfraktion im Bundestag ist. Es sei zwar unstrittig, dass in Städten wie Hoyerswerda Abriss von Wohnungen sinnvoll sein kann. Generell stimme aber das Verhältnis von Abriss und Neubau nicht.

In Dresden, Leipzig und dem jeweiligen Umland müssten dringend bezahlbare Wohnungen entstehen, fordert Lay und ergänzt: „Der Freistaat muss jetzt in der Wohnungspolitik umschwenken, damit Wohnen in Sachsen bezahlbar bleibt.“ … .“

http://www.sz-online.de/sachsen/sachsen-bleibt-abrissmeister-3453818.html Quelle: In Sachsen werden weiter Wohnungen abgerissen. Seit 2012 allein 14.000 Stück mit Bundesmitteln. Doch auch hier steigen in den Städten die Mieten. Daher muss genauer hingeschaut werden, ob wirklich Abriss nötig ist. Der Freistaat muss umschwenken, damit Wohnen in Sachsen bezahlbar bleibt.

Sachsen will Vermieter fördern

Sachsen: Bauindustrieverband hält Bau von 43.500 #Sozialwohnungen bis zum Jahr 2020 für erforderlich

szonline: „Sachsen will Vermieter fördern. Das Land plant Zuschüsse, damit die Mieten gedeckelt werden. Das hat Auswirkungen in Ballungsräumen. …

Bedarf an preiswertem Wohnraum sieht auch der Bauindustrieverband der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt. Für Sachsen hält das Gremium den Bau von 43 500 Sozialwohnungen bis zum Jahr 2020 für erforderlich. Die Investitionen beziffert der Verband mit 800 Millionen Euro. … .“

http://www.sz-online.de/sachsen/sachsen-will-vermieter-foerdern-3444119.html Quelle: Das Land plant Zuschüsse, damit die Mieten gedeckelt werden. Das hat Auswirkungen in Ballungsräumen.

Am Bornstedter Feld werden die Flächen knapp – Neueste Nachrichten aus Potsdam

Potsdam: Kommunale Wohnungsgesellschaft ProPotsdam GmbH baut „qualitätsvolles Wohnen in exquisiter Lage“

Potsdamer Neueste Nachrichten: „Die Pro Potsdam legt den Grundstein für zwei weitere Häuserblocks mit 39 neuen Wohnungen.

7,9 Millionen Euro hat die kommunale Immobilien-Holding Pro Potsdam in das Projekt investiert, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2017 geplant. Die Wohnungen werden danach vermutlich sofort vermietet sein, mutmaßt Jakobs, denn: „Es handelt sich um qualitätsvolles Wohnen in exquisiter Lage.“ Die beiden Gebäude grenzen direkt an den Volkspark Potsdam; Kitas, Schulen und die Anbindungen an den Öffentlichen Personennahverkehr befinden sich in direkter Umgebung.

Insgesamt sind 39 Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen mit einer Fläche von je 54 bis 90 Quadratmetern geplant, die Preise werden bei zehn bis elf Euro pro Quadratmeter liegen. „Die Nachfrage der Mietinteressenten spielt bei der Planung der Wohnungsgröße eine entscheidende Rolle“, sagt Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der Pro Potsdam. „Der Trend zu kleinen, kompakten Wohnungen ist eindeutig erkennbar.“ … .“

http://www.pnn.de/potsdam/1099025/ Quelle: Die Pro Potsdam legt den Grundstein für zwei weitere Häuserblocks mit 39 neuen Wohnungen.

DIE WELT

Interview mit dem Architekten und Stadtplaner Vishaan Chakrabati über den falschen Traum vom Landleben und die ökologischen Vorteile der Urbanität

DIE WELT: „Warum wir alle schnell in die Stadt ziehen sollten. … Sein Twitter-Profilbild zeigte kürzlich Batman, daneben eine Geräuschblase: „PAU“. Aber Vishaan Chakrabarti ist kein Größenwahnsinniger, sondern bloß Popkulturfetischist. Und seine neue Firma heißt „Practice Architecture Urbanism“, kurz: PAU. Der Fünfzigjährige ist Architekt, Stadtplaner, Columbia-Professor, Buchautor und, wie er selbst sagt, „utopischer Pragmatiker“.

Die Welt: Deshalb propagieren Sie, dass wir uns auf die dichte Bebauung von Städten konzentrieren sollten.
Chakrabati: Genau. Die urbane Lebensweise ist grundsätzlich die umweltfreundlichste, weil effizienteste. Die Menschen benutzen öffentliche Verkehrsmittel, leben auf kleinem Wohnraum, haben einen kleineren CO2-Fußabdruck. Wir brauchen kluge Stadtinfrastruktur. Wer die Natur wirklich liebt, lässt sie in Frieden und besiedelt sie nicht.

Die Welt: Der deutsche Beitrag zur Architektur-Biennale in Venedig heißt „Making Heimat“, man sieht unterschiedliche Typen von Flüchtlingsunterkünften. Wie sieht in Ihren Augen gute Flüchtlingsarchitektur aus? Oder ist das schon der falsche Ansatz? Als ob Migranten andere Bedürfnisse haben als der Rest der Bevölkerung.
Chakrabati: Es ist für mich ein emotionales Thema. Meine Eltern kamen 1968 mit 32 Dollars von Indien nach Arizona, und ihnen wurde auf vielen Ebenen geholfen, sich zurechtzufinden. Wenn wir Zugang zu Bildung, Arbeit, Wohnraum, Gesundheitsvorsorge, Kultur bereitstellen, dann bin ich überzeugt, dass die Migranten eigenständig leben können. Und wir sollten sie fragen, wie sie leben wollen. Wir müssen die Tatsache anerkennen, dass viele kommen, um zu bleiben, also geht es auch darum, bereits vorhandene Infrastruktur zu nutzen. … .“ Quelle: Diese Vorteile hat das Leben in der Stadt.