Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße

Leipzig-Lindenau: Mi, 6.7., Garteneinsatz in der Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Spittastraße 2

Bitte Rasenmäher mitbringen! Quelle: Garteneinsatz

Wir, die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Spittastraße 2, haben einen Garteneinsatz veranstaltet. Das wollen wir jetzt in regelmäßigen Abständen wieder tun, um unsere Außenanlagen zu gestalten. Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung und darauf, auf diesem Weg Leute aus dem Stadtteil kennenzulernen. Wenn jemand in der Nähe einen Rasenmäher mitbringen könnte, wäre das eine große Hilfe.
Der nächste Termin ist der 06.07. um 14 Uhr.

Wir freuen uns auf euch!

Soziale Betreuung – Spittastr. 2

Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße

Leipzig: Di, 28.6., 19 Uhr, Themenabend ‚Möglichkeiten und Probleme bei der Wohnungssuche für Geflüchtete‘

Die Projektgruppe Neue Nachbarschaft der Kirchgemeinde Leipzig Lindenau-Plagwitz lädt am Dienstag, 28. Juni 2016 ab 19:00 Uhr in die Heilandskirche, Weißenfelser Straße 16, Leipzig, zu einem Themenabend ‚Möglichkeiten und Probleme bei der Wohnungssuche für Geflüchtete‘ ein. Gast ist Pfarrer Andreas Dohrn, der die Kontaktstelle Wohnen mitbegründet hat.

Facebook-Veranstaltung unter https://www.facebook.com/events/256477004730321/ . Quelle: Die Projektgruppe ‚Neue Nachbarschaft‘ der Kirchgemeinde Leipzig Lindenau-Plagwitz lädt am Dienstag, 28. Juni 2016 ab 19:00 Uhr in die Heilandskirche, Weißenfelser Straße 16, Leipzig, zu einem Themenabend ‚Möglichkeiten und Probleme bei der Wohnungssuche für Geflüchtete‘ ein.

„Unser Gast ist Pfarrer Andreas Dohrn, der die Kontaktstelle Wohnen mitbegründet hat“, so Kevin Herrmann von der Projektgruppe ‚Neue Nachbarschaft‘. „Wir wollen die Arbeit der Kontaktstelle vorstellen, offene Fragen klären und über Möglichkeiten und Probleme der Wohnungssuche für Geflüchtete reden.“

Zahlen, Daten Fakten seien dabei unerlässlich: Wie sieht der Wohnungsmarkt in Leipzig derzeit aus? Wie viele Asylsuchende benötigen aktuell eine Wohnung in Leipzig?

Interessierte sind herzlich eingeladen, geht es doch auch darum, Wohnungspatinnen und –paten zu finden, die Geflüchtete auf der Wohnungssuche begleiten.

„In erster Linie richtet sich der Abend an Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Flüchtlingsarbeit und an alle, die sich informieren möchten“, lädt Herrmann abschließend ein.

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Die Projektgruppe ‚Neue Nachbarschaft‘ arbeitet im Leipziger Westen mit und für Geflüchtete: Begegnungsnachmittage und eine Veranstaltungsreihe rund um Flucht und Asyl sind die Kernbereiche. Die Projektgruppe ist in der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Lindenau-Plagwitz beheimatet.

Sozialreport 2015 veröffentlicht – Stadt Leipzig

Leipzig: Sozialreport 2015 veröffentlicht

Pressemitteilung der Stadtverwaltung Leipzig vom 27.06.2016

„Der Sozialreport informiert zu ausgewählten Daten zu Lebenslagen der Leipziger Bevölkerung sowie zu kommunalen Leistungen der Stadt im Bereich der Sozialpolitik. Er richtet sich an Politik, Verwaltung, Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Mit seinem jährlich aktualisierten Datenmaterial hilft er, kommunale Entwicklungsverläufe und sozialen Handlungsbedarf zu erkennen und liefert Impulse für die sozialpolitische Diskussion. …

Bevölkerung, Haushalte, Wohnen

2015 ist die Einwohnerzahl aufgrund der erneut hohen Wanderungsgewinne um 2,9 % auf 567.846 angewachsen. Der Wanderungsgewinn (+16.669 Personen) rührt vor allem von Zuwanderungen aus den neuen Bundesländern her, in geringerem aber wachsendem Maße jedoch auch aus den alten Bundesländern und dem Ausland. Die natürliche Bevölkerungsentwicklung ist seit 2014 erstmalig nach 1965 wieder positiv.

Die Einwohnerentwicklung verläuft räumlich differenziert. Die größten Gewinne verzeichnen die vorwiegend gründerzeitlich geprägten Ortsteile in der inneren Stadt. Dementsprechend ist das Einwohnerwachstum – wie in den Vorjahren – zum Stadtrand hin geringer ausgeprägt. So wurden nur noch in randstädtisch gelegenen Ortsteilen Einwohnerrückgänge festgestellt. In den durch Großwohnsiedlungen geprägten Ortsteilen hat sich die Einwohnerentwicklung inzwischen stabilisiert.

Laut Kommunaler Bürgerumfrage betrug die durchschnittliche Nettokaltmiete 2014 im Bestand 5,38 €/m², die Gesamtmiete (inkl. Heizungs- und sonstige Nebenkosten) 7,45 €/m². Seit 2003 haben sich die durchschnittliche Nettokaltmiete um etwa 11,5 % sowie die Gesamtmiete um etwa 14 % erhöht. Aufgrund ebenfalls gestiegener Haushaltseinkommen blieb die Mietbelastung stabil: wie in den Vorjahren wendet ein Leipziger Haushalt im Durchschnitt rund ein Drittel seines Nettoeinkommens für die Gesamtmiete der Wohnung auf.

2014 umfasste der Wohnungsbestand 331.748 Wohnungen. Vor dem Hintergrund der Einwohnerentwicklung und der Bau- und Sanierungstätigkeit wird geschätzt, dass der Leerstand auf ca. 22.000 zurückgegangen ist, was einer Leerstandsquote von weniger als 7 % entspricht.

Lebensunterhalt

Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen lag 2014 mit 1.662 € um 113 € höher als im Jahr 2013. Das durchschnittliche persönliche Nettoeinkommen (Median) betrug im Jahr 2014 insgesamt 1.207 € und lag damit um 55 € höher als im Jahr 2013.

Die Einkommensunterschiede zwischen den einkommensschwächsten und einkommensstärksten 20 Prozent haben sich im Jahr 2014 absolut weiter erhöht, obwohl die Einkommen der einkommensschwächsten 20 Prozent um 7,1 % anstiegen, während die Einkommen der einkommensstärksten 20 Prozent um 4,6 % zulegten. Der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen hat sich von 283 € (2013) auf 216 € (2014) verringert.

15,3 % der Leipziger/-innen sind relativ einkommensarm (2013: 16,8 %), da ihr Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle (60 % des durchschnittlichen Äquivalenzeinkommens) liegt. … .“

http://www.leipzig.de/news/news/sozialreport-2015-liegt-vor/ Quelle: Die Daten des Sozialreports 2015 beziehen sich weitestgehend auf das Jahr 2014. Wo schon aktuellere Daten vorlagen, wurden diese aufgenommen. Leipzig…

Studis gegen hohe Mieten

Nach #Brexit wird Zuwanderung aus UK erwartet. Erste Londoner Start-ups wollen nach Berlin umziehen

Berliner Morgenpost: „… Nach Ansicht des Geschäftsführers der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner, Stefan Franzke, wird die Berliner Wirtschaft vom Brexit profitieren. „Allein am Freitag, dem Tag des Brexits, haben uns fünf Start-ups aus London angerufen und ihr Interesse an einem Umzug nach Berlin bekundet“, sagte Franzke.

http://www.morgenpost.de/berlin/article207732239/Erste-Londoner-Start-ups-wollen-nach-Berlin-umziehen.html Quelle: Für bestimmt nicht zu einer Entspannung des Berliner Wohnungsmarktes. #Wohnungsnot

Werden wir in Zukunft überhaupt noch wohnen?

Baukulturatlas Deutschland 2030/2050. Werden wir in Zukunft überhaupt noch wohnen?

DIE WELT: „Der „Baukulturatlas Deutschland 2030/2050“ ist da: Darin werden wir zu vernetzten Wesen der Wissens- und Wohlstandsgesellschaft. … Das Bauministerium und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) haben ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie sich unsere gebaute Umwelt verändern wird. Einige Erkenntnisse wurden nun im „Baukulturatlas Deutschland 2030/2050“ zusammengebunden.

… Spannend wird es dort, wo man wirklich zu spekulieren beginnt und Utopien entwirft, wie unsere Lebenswirklichkeit in 15 oder 35 Jahren tatsächlich aussehen könnte. Wird sich Deutschland dann womöglich in ein „Netzland“ verwandelt haben, das Ressourcen wie Wasser und Energie exportiert und damit seiner überalterten Gesellschaft ein gesichertes Leben ermöglicht? Wird heute noch erhitzt über Nord-Süd-Trassen für den Ökostrom gestritten, lebt die Netzgesellschaft von morgen bereits von einer Superstruktur, die Verkehrs- und Energiewege völlig neu verknüpft hat, während sich die wenigen jungen Menschen neorurale Kleinstgesellschaften zurückgezogen haben. Oder ist Deutschland zu einem hyperpragmatischen „Integralland“ geworden, in dem die Bundesländer wirtschaftlich optimierten Leistungsregionen gewichen sind? … .“

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article156174167/Werden-wir-in-Zukunft-ueberhaupt-noch-wohnen.html Quelle: Der „Baukulturatlas Deutschland 2030/2050“ ist da: Darin werden wir zu vernetzten Wesen der Wissens- und Wohlstandsgesellschaft. Was für wunderbare Utopien!

Nach Bürgermeistertausch: Zittau will mehr von Grenznähe profitieren | MDR.DE

Zittau will mehr von Grenznähe profitieren. Wohnraum soll gezielt für tschechische Mieter_innen saniert werden.

MDR – Mitteldeutscher Rundfunk: „Es sind nur gut 25 Kilometer, die Zittau vom tschechischen Liberec trennen. Eine Entfernung, die inzwischen viele Tagespendler aus Tschechien zurücklegen, um in Zittau und Umgebung zu arbeiten. Einige sind gleich ganz nach Zittau gezogen, fast 180 waren es im vergangenen Jahr. Denn die Stadt hat gegenüber Liberec einen entscheidenden Vorteil: Sie hat freie Wohnungen. Etwa 20 Prozent der Wohnungen stehen hier leer, in Liberec mit seinen 100.000 Einwohner ist dagegen Wohnraum knapp. Auch Kitaplätze und andere Angebote machen die Stadt im Dreiländereck für die polnischen und tschechischen Nachbarn attraktiv. …

n Sachen Wohnraum gibt es bereits Ideen für ein gemeinsames EU-Förderprojekt. Dessen Ziel: Wohnraum soll in Zittau gezielt für tschechische Mieter saniert werden. Einen Vorteil könnten aus dem Projekt beide Seiten ziehen: In Liberec entspannt sich die Lage auf dem eigenen, städtischen Wohnungsmarkt. Zittau gewinnt oft zahlungskräftige Einwohner und somit Steuereinnahmen und Kaufkraft. … .“

http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/zittau-liberec-gemeinsame-projekte-100.html Quelle: Die Stadt im Dreiländereck plant mehr gemeinsame Projekte mit Liberec. Im Frühjahr hatten die Stadtoberhäupter der beiden Städte ihren Wohnort für zwei Wochen getauscht, um die Nachbarn besser kennenzulernen.

1 356 Wohnungen mehr in Dresden

Dresden: 1.356 Wohnungen mehr im Jahr 2015, Leerstand sank auf 6,5 % (ca. 19.000 WE). #WoPoDD

„In Dresden gab es zum Jahresende 2015 einen Bestand von 295.278 Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Dies sind insgesamt 1.356 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern war ein Anstieg von 1.923 Wohnungen festzustellen. Im Gegensatz dazu ging die Zahl der Wohnungen in Nichtwohngebäuden aufgrund von Umnutzungen um 1.084 Wohnungen zurück.

Insgesamt erteilte die Stadt im Jahr 2015 Baugenehmigungen für 1.185 Gebäude mit insgesamt 6.962 Wohnungen. Dabei entfielen 84 Prozent der Baugenehmigungen auf den Wohnungsbau. Mit 261 Genehmigungen zum Neubau von Eigenheimen und 386 zum Umbau von Mehrfamilienhäusern dominierten diese beiden Kategorien wie bereits in den Vorjahren.

5.252 Wohnungen wurden im Jahr 2015 fertig gestellt. Dies sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Der größte Teil – 3.739 Wohnungen – betrifft wie bereits in den vergangenen Jahren die Sanierungen. Bei den Neubauwohnungen lagen die Fertigstellungen mit 1.513 wieder weit über der Vorjahreszahl (1.315).

Die Entwicklung in den einzelnen Ortsamtsbereichen/Ortschaften sowie Stadtteilen lässt sich in der Broschüre „Bauen und Wohnen 2015“ nachvollziehen. Diese Broschüre enthält umfangreiche Tabellen und Grafiken zur Bautätigkeit, zum Wohnungsbestand und zum Wohnungsleerstand … .

Der Zuwachs von 1.936 Haushalten gegenüber 2014 führte zu einer gesamtstädtischen Leerstandssenkung um 0,3 Prozentpunkte (766 Wohnungen) auf 6,5 Prozent. In den Mehrfamilienhäusern lag der Wohnungsleerstand am Jahresende bei 7,0 Prozent, wobei er sich auch hier um 0,3 Prozentpunkte reduzierte … .“

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2016/06/pm_054.php Quelle: Landeshauptstadt Dresden – www.dresden.de Adresse: https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2016/06/pm_054.php letzte Änderung: 20.06.2016 10:14:58 Uhr gedruckt am: 27.06.2016 00:32:45 Uhr 14.06.2016 1 356 Wohnungen mehr in Dresden In Dresden gab es zum Jahresende 2015 einen Be…

Vorlage

Leipzig: Aktueller Sachstand und weitere Planungen für die Unterbringung von Geflüchteten in der Zuständigkeit der Stadt Leipzig – Stand: 21.06.2016

„Ende Mai 2016 lebten 4.911 Personen in Leipzig, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhielten. Im Juni wurden bis zum 17.06.2016 weitere 106 Personen in Gemeinschaftsunterkünften der Stadt Leipzig aufgenommen. In der 25. Kalenderwoche sollen noch 55 Personen aufgenommen werden. Darüber hinaus gab es im Mai 4.293 Personen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten. Davon sind 3.240 erwerbsfähige Leistungsberechtigte zwischen 15 und 65 Jahren. Weitere Personen erhalten keine Leistungen, weil sie arbeiten oder Unterhalt durch Dritte erhalten.

Zum 31.05.2016 wurden 371 unbegleitete minderjährige Ausländer durch das Amt für Jugend, Familie und Bildung betreut.

Weitere 1.195 Personen sind in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaates Sachsen in Leipzig (Stand 14.06.2016, Anlage 1).

Die Zahl der Leistungsempfänger/-innen nach Asylbewerberleistungsgesetz hat sich im Mai im Vergleich zum Januar 2016 um 413 Personen verringert.


Von den Personen, die zu Ende Mai 2016 Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhielten (4.911), lebten im Mai
63 % in einer Gemeinschaftsunterkunft einschließlich Pensionen und in einem Übergangswohnheim sowie dem Übernachtungshaus für Wohnungslose. 37 % lebten in einer eigenen Wohnung außerhalb einer Gemeinschaftsunterkunft. Davon hatten 60 % einen eigenen Mietvertrag und 40
% lebten in einer Gewährleistungswohnung. In Gewährleistungswohnungen als auch in Wohnungen mit eigenem Mietvertrag leben in Leipzig ausschließlich Familien oder Einzelpersonen – anders als in anderen Städten, wo fremde, nicht miteinander verwandte Personen nicht selbst gewählten Wohngemeinschaften in Wohnungen zugewiesen werden. In Leipzig ist mit dezentralem Wohnen ausschließlich das selbstbestimmte, im Familienzusammenhang oder in freiwilligen Wohngemeinschaften gelebte Wohnen in einer in der Regel selbstgewählten Wohnung gemeint. … “

https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1004536 Quelle: ALLRIS net Version 3.9.0SP1 (151209m)

Heeresbäckerei und Werk Motor – Baupläne für neues Wohnviertel an der Olbrichtstraße in Möckern…

Leipzig-Möckern: Baupläne für neues Wohnviertel an der Olbrichtstraße werden konkret. #WoPoLE

LVZ Leipziger Volkszeitung: „Pläne für die Bebauung des ehemaligen Kasernengeländes in Möckern gibt es schon lange, bald sollen sie verwirklicht werden. Insgesamt 660 Wohnungen entstehen dann voraussichtlich an der ehemaligen Heeresbäckerei und dem Werk Motor. …

Zwei Unternehmen wollen auf dem Gelände der ehemaligen General-Olbricht-Kaserne insgesamt 660 neue Wohnungen bauen, dafür sind zwei Bebauungspläne vorgesehen, einer über 5,8 Hektar und einer über 3,6 Hektar.

Laut Stadt Leipzig soll auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Olbrichtstraße „ein verkehrsberuhigtes, energetisch optimal ausgerichtetes Wohngebiet mit viel Grün“ entstehen. Die historische Baustruktur und die denkmalgeschützten Gebäudebestände sollen erhalten bleiben. Geplant seien Einfamilienhäuser und mehrgeschossige Mietshäuser mit Wohnungsgrößen, die für Familien geeignet sind. … .“

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Bauplaene-fuer-neues-Wohnviertel-an-der-Olbrichtstrasse-in-Moeckern-werden-konkret Quelle: Pläne für die Bebauung des ehemaligen Kasernengeländes in Möckern gibt es schon lange, bald sollen sie verwirklicht werden. Insgesamt 660 Wohnungen entstehen…

Bündnis Bezahlbares Wohnen

#Wohnungsnot. Rettung durch Großinvestoren?

Panorama: „Die Politik setzt auf Neubauten privater Investoren, um die Wohnungsnot in deutschen Großstädten zu lindern. Doch für Normalverdiener sind die Mieten oft unbezahlbar. … .“

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2016/Wohnungsnot-Rettung-durch-Grossinvestoren-,wohnungsnot176.html Quelle: „95,3 Prozent der privaten Neubau-Wohnungen in den 20 größten deutschen Städten sind für die Mehrheit der deutschen Mieter nicht bezahlbar. […] Es sei auch nicht zu beobachten, dass teure Neubauwohnungen zu einer Entlastung des übrigen Mietmarktes führen. […] Vielmehr seien bei frei werdenden Wohnungen Modernisierungen und Mieterhöhungen die Regel. […]
Auch die Politik trägt daran eine Mitschuld: Bund, Länder und Kommunen haben über Jahrzehnte staatliche Wohnungen privatisiert und Grundstücke verkauft. Jetzt sind sie auf Gedeih und Verderb auf die privaten Investoren angewiesen. Die wiederum beschweren sich über Regulierungs-Wildwuchs wie etwa Energieverordnungen, Brandschutzregeln oder Stellplatzvorgaben. Alles verteuert das Bauen. Tatsächlich fällt es selbst staatlichen Wohnungsbaugesellschaften schwer, bei explodierenden Grundstückspreisen bezahlbare Wohnungen zu schaffen.
Bauministerin Hendricks will jetzt mit einem 10-Punkte-Programm das Bauen verbilligen – in der Hoffnung, dass die privaten Investoren die Einsparungen auch an die Mieter weitergeben. ‚Man muss ja nicht zehn Prozent Kapitalrendite haben, auch vier Prozent wären deutlich mehr als das was man auf der Bank bekommt‘, sagt sie Panorama. Ein Appell ans Investoren-Gewissen als Lösung in der Wohnungskrise – ob das funktioniert?“